Tipps zur Vervollständigung deines Pokédex in Pokémon-Legenden: Arceus

Wenn du dir damit schwertust, einige der selteneren Pokémon in der Hisui-Region zu finden, wird dir dieser Leitfaden dabei helfen, sie aufzuspüren.

Auf deiner Reise durch die Hisui-Region in Pokémon-Legenden: Arceus besteht dein Hauptziel darin, Professor Laven bei der Erstellung des ersten Pokédex der Region zu unterstützen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, denn in Hisui gibt es über 200 Pokémon zu entdecken, von denen einige wesentlich schwerer zu finden sind als andere. Dieser Leitfaden wird dir dabei helfen, die letzten fehlenden Pokédex-Einträge zu vervollständigen.

Erfahrene Spieler der Pokémon-Reihe haben sicher schon bemerkt, dass es im Vergleich zu den vorherigen Spielen in der Hisui-Region ein bisschen leichter ist, bestimmten Pokémon-Entwicklungsstufen zu begegnen. Manche Pokémon, die zur Entwicklung bislang Entwicklungs-Items (wie Roserade oder Frosdedje) oder einen hohen Freundschaftslevel (wie Iksbat oder Togetic) benötigten, können nun einfach in der Wildnis angetroffen werden. Solange du die Region gründlich erkundest, sollte es kein Problem darstellen, diese Pokémon in deinem Pokédex zu registrieren.

„Ein neuer Tag in Hisui“, das kürzlich veröffentlichte kostenlose Inhaltsupdate (Ver. 1.1.0) für Pokémon-Legenden: Arceus, führt nach den Credits am Ende des Spiels multiple Aufläufe von Pokémon ein. Während eines solchen Auflaufs begegnest du vielleicht Pokémon, die normalerweise nur schwer zu finden sind, also lass dir diese Gelegenheit nicht entgehen!

Die Vervollständigung des Pokédex hilft nicht nur Professor Laven und der Hisui-Region, sondern bringt auch so einige Belohnungen mit sich. Beispielsweise erhältst du die Chance, Arceus zu begegnen, wenn du jedes Pokémon fängst, von dem du Professor Laven berichten kannst und das im Pokédex registriert werden kann (außer Darkrai, Shaymin, Manaphy, Phione und Arceus selbst). Sobald du es schaffst, den Forschungslevel jedes Pokémon auf 10 zu erhöhen, erhältst du den Schillerpin, dank dem du in der Wildnis mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auf Schillernde Pokémon triffst.

Bevor es so weit ist, erwartet dich aber einiges an Arbeit. Im Folgenden erfährst du mehr über einige der Dinge, auf die du beim Spielen achten solltest.


Raum-Zeit-Verzerrungen

Verzerrungen des Raum-Zeit-Gefüges sind schwer zu übersehen. Sie entstehen zufällig in der ganzen Region und lassen sich anhand eines großen, leuchtenden Risses im Himmel leicht erkennen. Unter dem Riss bildet sich eine Kuppel, die ein bestimmtes Gebiet der Landschaft bedeckt. Die Kuppeln sind während der Bildung mehrfarbig, werden jedoch schließlich zu einer wirbelnden lila Masse, sobald sie aktiv sind. Außerdem sind sie auf der Karte mit einem runden Symbol gekennzeichnet, sodass du sie sehen kannst, auch wenn du gerade nicht in der Nähe bist. Du musst jedoch schnell sein, denn die Raum-Zeit-Verzerrungen lösen sich bereits nach ein paar Minuten wieder auf.

Bereite dich gut auf diese Verzerrungen vor – du kannst in ihnen seltene Pokémon und Items finden, doch die Pokémon dort sind sehr aggressiv und greifen dich oft in großen Gruppen an. Es ist das Risiko jedoch wert, denn in den Verzerrungen kannst du Pokémon wie Evoli und seine Entwicklungen, Sniebel (wie es in Johto entdeckt wurde), Snibunna und auch die ersten Partner-Pokémon der Hisui-Region finden.

Vielleicht begegnest du sogar Pokémon, die du in Hisui nicht erwarten würdest, darunter solche, die aus Fossilien wiederbelebt werden können (wie Koknodon, Rameidon, Schilterus und Bollterus), sowie technisch weit fortgeschrittene Pokémon (wie Magnetilo, Magneton und Porygon).


Auf Attacken basierende Entwicklungen

Die Entwicklung von Pokémon, die du im Laufe deines Abenteuers fängst, trägt wesentlich zur Vervollständigung des Pokédex bei. Du kannst viele Pokémon entwickeln, sobald sie genügend Erfahrungspunkte gesammelt und einen bestimmten Level erreicht haben, doch bei einigen Pokémon reicht das nicht aus. Bei einer der ungewöhnlicheren Entwicklungsmethoden muss ein Pokémon im Kampf bestimmte Attacken einsetzen oder als eine bestimmte Technik ausführen.

Damit sich beispielsweise Damhirplex zu Damythir entwickeln kann, muss Damhirplex die Attacke Barrierenstoß (diese kann es auf Level 21 erlernen) als Tempotechnik ausführen. Auch wenn du dich bereits früh im Spiel mit einem Damythir anfreundest, das dich auf sich reiten lässt, kannst du dieses Pokémon nicht deinem Team hinzufügen und es wird auch nicht in deinem Pokédex registriert. Hisui-Baldorfish muss wiederum die Attacke Giftstachelregen (diese kann es auf Level 15 erlernen) als Krafttechnik ausführen, bevor es sich zu Myriador entwickeln kann.

Wie bereits am Anfang dieses Leitfadens erwähnt, können diese Pokémon-Entwicklungsstufen in multiplen Aufläufen erscheinen, doch es ist trotzdem eine gute Idee, zumindest eines von ihnen auf diese Weise zu entwickeln, damit sich der Forschungslevel der ersten Entwicklungsstufe erhöhen kann.


Alternative Methoden zu Entwicklungen, die durch einen Tausch ausgelöst werden

Das Tauschen von Pokémon war schon immer ein wichtiger Bestandteil der Pokémon-Reihe – manche Pokémon können sich sogar nur dann entwickeln, wenn sie getauscht wurden. Pokémon wie Kadabra, Maschock, Georok und Alpollo können sich auch in Pokémon-Legenden: Arceus durch einen Tausch entwickeln, doch du kannst auch das neue Item Verbindungsschnur einsetzen, um bei diesen Pokémon eine Entwicklung auszulösen. Verbindungsschnüre erhältst du bei der Tauschbörse in Jubeldorf, in Raum-Zeit-Verzerrungen oder nach Erfüllung bestimmter Nebenmissionen.

Pokémon, die ursprünglich zur Entwicklung ein besonderes Item beim Tausch tragen mussten, entwickeln sich in der Hisui-Region nun einfach beim Einsatz dieses Items. Magmar beispielsweise entwickelt sich zu Magbrant, wenn du einen Magmaisierer auf es anwendest. Und Elektek entwickelt sich zu Elevoltek, wenn ein Stromisierer auf es angewendet wird. Beide Items findest du in Raum-Zeit-Verzerrungen, doch du kannst sie auch beim Händler Ginnan kaufen, der seinen Laden in der Nähe des Galaktik-Hauptsitzes in Jubeldorf hat. Auch Felicitas bei der nahegelegenen Tauschbörse bietet sie an. Bedenke jedoch, dass Ginnan zwar viele schwer zu findende Items verkauft, sich sein Bestand aber stets ändert. Schau regelmäßig bei ihm vorbei, um sein Angebot zu überprüfen.

Mach dir aber keine Sorgen, sollte Ginnan diese Items gerade nicht auf Lager haben oder sollten dir Dankbarkeitspunkte fehlen, um die Items von Felicitas bei der Tauschbörse zu erhalten. Magbrant und Elevoltek können gelegentlich im Kraterberg-Hochland gefunden werden. Magbrant taucht in Raum-Zeit-Verzerrungen auf und Elevoltek sorgt in der Nähe der Steinpforte auf dem Gipfelschwadentunnel für Ärger.


Auf Items basierende Entwicklungen

Neben Elektek und Magmar gibt es zahlreiche weitere Pokémon, die zur Entwicklung besondere Items benötigen. Die wohl bekanntesten Entwicklungs-Items sind Entwicklungssteine wie Feuerstein oder Blattstein. Du kannst diese in Raum-Zeit-Verzerrungen finden oder bei der Ginkgo-Gilde oder der Tauschbörse in Jubeldorf erhalten. Ab und zu findest du auch Entwicklungssteine, wenn du Pokémon glitzernde Kristallsteine zertrümmern lässt oder beim Reiten auf Ursaluna nach Schätzen gräbst. Zu den Pokémon, die sich nur mithilfe von Entwicklungssteinen entwickeln können, gehören unter anderem Hisui-Fukano, Hisui-Voltobal und Lilminip. In deinem Inventar kannst du überprüfen, ob ein Entwicklungsstein mit einem der Pokémon in deinem Team kompatibel ist.

Andere Items wie Metallmantel oder Up-Grade, mit denen sich Onix zu Stahlos, Sichlor zu Scherox sowie Porygon zu Porygon2 entwickeln kann, funktionieren ganz ähnlich und können in Raum-Zeit-Verzerrungen gefunden oder bei der Tauschbörse in Jubeldorf gekauft werden. Schwarzaugit ist ein seltenes Item, mit dem sich Sichlor zu Axantor entwickeln kann. Am einfachsten gelangt man an dieses Item, indem man gegen viele wilde Georok kämpft. Wenn man sie besiegt, lassen sie es gelegentlich fallen. Einen Schwarzaugit kannst du zudem nach Abschluss der Nebenmission „Ein Nasgnet für Orientierungslose“ bekommen. Du findest diese Mission auf der Tafel in Professor Lavens Büro, nachdem du die Erlaubnis erhalten hast, das Kraterberg-Hochland zu untersuchen.

Darüber hinaus gibt es Pokémon, die sich nur entwickeln, wenn das Item zu einer bestimmten Tageszeit auf sie angewendet wird. Ursaring beispielsweise entwickelt sich nur zu Ursaluna, wenn du während einer Vollmondnacht einen Torfblock auf es anwendest. Torfblöcke können gelegentlich bei der Schatzsuche mit Ursaluna ausgegraben werden. Außerdem erhältst du einen, wenn du die Nebenmission „Vermisstensuche im Frostland“ abschließt. Du kannst dich in einem Basislager bis zum Einbruch der Nacht und dem Auftreten des Vollmondes ausruhen – bedenke jedoch, dass du dich vielleicht mehrmals ausruhen musst.

Um Snieboss zu erhalten, musst du tagsüber eine Scharfklaue auf Hisui-Sniebel anwenden (diese Methode ähnelt der Entwicklung zu Snibunna, das man erhalten kann, wenn man nachts eine Scharfklaue auf Sniebel anwendet). Vergiss nicht, dass wie bei Damythir auch das Ursaluna und das Snieboss, mit denen du dich während der Hauptgeschichte anfreundest, nicht im Pokédex registriert werden.


Schwer zu findende Pokémon

Manchmal helfen einem auch raumzeitliche Anomalien nicht weiter. Es kommt irgendwann ein Punkt, an dem man sich mit den Voraussetzungen für Entwicklungen auseinandersetzen und schlichtweg akzeptieren muss, dass manche Pokémon einfach sehr schwer zu finden sind. Um deinen Pokédex zu füllen, musst du bisweilen von den ausgetretenen Pfaden abweichen und besonders gründlich suchen. Das niedliche Pokémon Kikugi zum Beispiel kannst du nur finden, wenn es aus einem wackelnden Baum fällt, von dem eines deiner Pokémon Beeren pflückt. Doch es taucht nicht in jedem beliebigen wackelnden Baum auf – Kikugi findest du ausschließlich im Innerwald des Obsidian-Graslands, im Großmaulmoor des Roten Sumpflands und in einigen Gebieten des Kraterberg-Hochlands, darunter die Einsame Quelle, der Steinplattenpass, der Feenweiher und die Urzeitliche Höhle.

Wenn du einem Pokémon wie Pichu, Pii oder Pantimimi begegnest, solltest du beim Fangversuch besonders vorsichtig sein. Diese winzigen Pokémon sind in der Hisui-Region nur selten zu finden und tendieren dazu, aus Kämpfen zu flüchten.

Manche Pokémon können nur an einem Ort gefunden werden, den du mithilfe eines der besonderen Pokémon erreichst, die du mit der Elysien-Flöte rufen kannst. Die Hamanasu-Insel im Obsidian-Grasland ist einer dieser Orte, für die du Salmagnis oder Washakwil benötigst. Die Reise lohnt sich aber, denn es handelt sich dabei um einen der wenigen Orte in Hisui, an denen Panflam und Panpyro in der Wildnis vorkommen – nimm dich jedoch vor dem Elite-Pokémon Panferno in Acht!

Du kannst deine Suche nach den ersten Partner-Pokémon der Sinnoh-Region noch ausweiten, indem du in den Surrenden Feldern des Roten Sumpflands nach Chelast und Chelcarain oder in der Prüfungsbarre desselben Gebiets nach Chelterrar Ausschau hältst. Plinfa und Pliprin wandern am Quellenpfad im Kobalt-Küstenland umher und Impoleon lässt sich am Strand nahe des Inselblickufers antreffen.


Ungewöhnliche Begegnungen

Selbst wenn du die obigen Ratschläge befolgst, wirst du dir mit einigen Pokémon noch immer schwertun. Manche benötigen außergewöhnliche Methoden, um sie aufzuspüren. Im Folgenden werden einige Pokémon angeführt, bei denen du dir besonders viel Mühe geben musst, um ihnen zu begegnen.


Kryppuk

In Jubeldorf triffst du irgendwann auf Yula, ein Kind, das dich damit beauftragt, in der gesamten Hisui-Region 107 violett leuchtende Geisterlichter zu finden. Nachdem du mit ihr gesprochen hast, befindet sie sich nachts in der Nähe des Haupttors auf der anderen Seite des Flusses zwischen der Fleetbrücke und der Weide. Sie kann dir Auskunft darüber geben, wie viele Geisterlichter in jedem Gebiet noch übrig sind und gibt dir sogar Belohnungen, wenn du sie einsammelst. Wenn du alle 107 findest, schickt sie dich zu den Nebelruinen im Roten Sumpfland, wo du diesem Pokémon der Typen Geist und Unlicht begegnen kannst.


Salmagnis

Salmagnis gehört zu den Pokémon, mit denen du dich anfreundest und die dir auf deinen Reisen durch Hisui eine große Hilfe sein werden, doch du musst ein Barschuft (Weißlinige Form) entwickeln, damit du Salmagnis im Pokédex registrieren kannst. Um sich zu entwickeln, muss Barschuft eine Attacke kennen, die Rückstoßschaden verursacht (wie die Attacke Wellentackle, die es auf Level 34 erlernen kann). Wenn du Barschuft diese Attacke im Kampf einsetzen lässt, bis es genug Rückstoßschaden erlitten hat, kann es sich zu Salmagnis entwickeln. Bedenke jedoch, dass erlittener Rückstoßschaden nicht zählt, wenn Barschuft besiegt wird – sorge also immer dafür, dass es genug KP hat!


Rotom

Dieser Beitrag richtet sich hauptsächlich an Trainer, die alle Formen eines Pokémon im Pokédex registrieren möchten – ein Rotom zu fangen genügt, um seinen Eintrag zu erhalten. Du findest Rotom am Steinplattenpass oder dem Platz der Huldigung im Kraterberg-Hochland. Hättest du jedoch gern, dass Rotom eine seiner fünf alternativen Formen annimmt, musst du dafür ein bisschen... investieren.

Wenn du in Jubeldorf bei Ginnan vorbeischaust, hat er gelegentlich verschiedene mechanische Geräte im Angebot – es gibt eine mechanische Kiste, einen mechanischen Eimer, einen mechanischen Schrank, ein mechanisches Windrad und eine mechanische Kreissäge. Kaufst du eines dieser Geräte, erscheint es automatisch in deinem Quartier. Wenn du das Gerät dann untersuchst, will Rotom es sich genauer ansehen. Lässt du dies zu, nimmt es abhängig davon, in welches Gerät es schlüpft, eine andere Form (und einen anderen Typ) an.

Ginnan verlangt allerdings nicht gerade wenig für diese Geräte. Du kannst eins für den Preis von einem Nugget erhalten, doch andere kosten dich möglicherweise ein Vielfaches davon! Um alle Formen von Rotom zu entdecken, musst du also ein kleines Vermögen an Forschungsbelohnungen anhäufen.


Phione und Manaphy

Im Laufe des Spiels findest du auf der Tafel in Professor Lavens Büro eine Nebenmission namens „Die Legende des Meeres“. Erfüllst du diese Mission, begegnest du Phione und Manaphy. In der Beschreibung des Auftrags wird ein Pokémon erwähnt, das der Professor im Meer gesehen hat, doch ein Name wird nicht genannt. Stattdessen wird auf ein Buch namens „Die Legende des Meeres“ verwiesen...

Mit diesem Auftrag geht quasi ein kleines Rätsel einher, dessen Lösung dir leichter fällt, wenn du mit den Geschichten der Sinnoh-Region vertraut bist – ganz genau, das Geheimnis ist in Hisuis Zukunft versteckt! „Die Legende des Meeres“ ist ein Buch, das du in Pokémon Strahlender Diamant und Pokémon Leuchtende Perle in der Fleetburg-Bibliothek lesen kannst. Darin erfährst du etwas über das „Östliche Meer“, „ein Mantirps, ein Bamelin sowie ein Baldorfish mit langen Stacheln“, eine „Meerespforte“ und die „Kleine Meeresgrotte“. Wenn du dich nach dieser Erzählung richtest, musst du Mantirps, Bamelin und Myriador in deinem Team haben, bevor du dich zum Kobalt-Küstenland in Hisui begibst.

Dort findest du zwei geschwungene Felsspitzen, die nahe der Sandfinger aus dem Wasser ragen. Schwimme am Abend auf Salmagnis zu ihnen und du hörst einen rätselhaften Schrei. Dieser öffnet die Kleine Meeresgrotte an der Nordküste des Schleierkaps. Wenn du durch den Gezeitentunnel dorthin reist, gelangst du zu einer Höhle, in der du Manaphy und drei Phione begegnest. Viel Erfolg!





Die Vervollständigung des Pokédex in Pokémon-Legenden: Arceus ist sicherlich ein schwieriges Unterfangen, doch mit viel Entschlossenheit kannst du es schaffen. Behalte diese Tipps bei deinem Abenteuer im Hinterkopf, um in der Hisui-Region Geschichte zu schreiben.

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